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Terence Hill und Bud Spencer Chronicles

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29. November 2009

Terence Hill und Bud Spencer Chronicles

Das 2010 erscheinende Buch "Terence Hill und Bud Spencer Chronicles" von Tobias Hohmann beinhaltet neben einer Besprechung ihrer Filme von 1951 bis 2009, die auch viele Hintergrundinformationen zu den Dreharbeiten liefert, viele weitere interessante Informationen zu ihrer langen Karriere. Es ist komplett in Farbe, im Hardcovereinband und enthält viele Originalplakate sowie eine große Anzahl von Aushangfotos.

Um einen so umfassenden Eindruck wie möglich vermitteln zu können, führte der Autor Tobias Hohmann für dieses Buch elf Interviews mit Freunden, Kollegen und Wegbegleitern von Bud Spencer und Terence Hill: Francesco Scardamaglia, Ottaviano Dell´Acqua, Nando Paone, Philip Michael Thomas, Matthias Wendlandt, Ruggero Deodato, Giulio Base, Salvatore Basile, Sebastian Niemann, Alessandro Capone und Neil Summers.


Leseprobe:

III. 1972 – 1980 - Erfolg ohne Ende


Die 70er Jahre sind fraglos die erfolgreichste und produktivste Ära in der Filmographie des schlagkräftigen Duos.
Nicht nur, dass sie durch Vier Fäuste für ein Halleluja einen ungeahnten Megahit vorweisen konnten: Sie landeten quasi unmittelbar danach einen weiteren, europaweiten Erfolg mit Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle, der bewies, dass sie das Publikum auch in zeitgenössischen Rollen in die Kinos lockten. Dieser Film festigte ihre Popularität und machte den Weg frei für ähnliche Produktionen – in der rückblickenden Betrachtung ist dieser Erfolg nicht hoch genug zu bewerten.

Diese Ära markiert aber auch den eigentlichen Beginn ihrer erfolgreichen Solokarrieren. Sei es nun Terence Hill mit Mein Name ist Nobody oder Bud Spencer mit seinem ersten Auftritt als Rizzo in Sie nannten ihn Plattfuß: Beide bewiesen sich auch alleine als Hitgaranten dieser Zeit und dominierten das damalige europäische Kino. Insbesondere Spencer legte in dieser Phase einen enormen Fleiß an den Tag und drehte insgesamt sage und schreibe 18 Filme in diesem Zeitraum. Terence Hill kam da „nur“ auf 12 Leinwandauftritte. So kamen bisweilen drei Spencer oder Hill Filme pro Jahr in die Kinos – vielleicht ein wenig zu viel des Guten, da man das Erfolgskonzept nicht änderte. Doch selbst bei dem vergleichweise eher durchwachsenen Zwei sind nicht zu bremsen, strömten in Deutschland über fünf Millionen Besucher in die Kinos.

Deutlich wird in dieser Phase aber auch, dass Pedersoli und Girotti andere Vorstellungen von ihrer Karriere hatten: Während der gemütliche Neapolitaner nicht im Traum daran dachte – von Der Sizilianer, der sehr früh nach Vier Fäuste für ein Halleluja erschien, einmal abgesehen – sein bewährtes Konzept oder seine Rolle zu ändern, versuchte sich sein blauäugiger Partner auch in anderen Rollen und Genres, z.B. Marschier oder stirb, und nahm auch wieder Schauspielunterricht. Doch das Publikum akzeptierte diesen Wechsel nicht, so dass Hill bald wieder in erfolgreichere Gefilde zurückkehrte.





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Terence Hill und Bud Spencer Chronicles

Datum: 10. Dec 2010 08:04:15

Name: Walker

Kommentar: Ich finde die beiden haben auch heute noch nichts von ihrem Charme verloren :-D

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