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Meditation

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Grundlagen zur Meditation


In unseren Regionen sieht man in Meditation oft etwas, dass den Angehörigen bestimmter Religionen wie z.B. dem Buddhismus vorbehalten ist. Aber diese Vorstellung ist falsch. Meditation bietet Techniken zur Entspanung und Sebstfindung, die religionsunabhängig für jedermann gleichermaßen geeignet sind.

Meditation bedeutet, leer von Gedanken und eins mit dem Moment und seiner Wahrnehmung zu sein. Sie ist ein Weg, um zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu finden.


Sitzmeditation - Zazen


Die hier beschriebene Sitzmeditation (Zazen) stammt aus dem Zen-Buddhismus. Die gängigste Position hierfür ist der Lotussitz auf dem dem Boden oder einem Kissen. Ähnlich dem Schneidersitz, werden dabei die Beine gekreuzt und die Hände liegen mit den Handflächen nach oben gerichtet auf den Oberschenkeln oder aufeinander. Wenn einem das zu unbequem ist, kann man sich auch hinknien und auf die Unterschenkel setzen. Eine weitere einfachere Variante ist, sich auf einen Stuhl zu setzen, die Beine stehen dabei parallel zueinander und die Füße befinden sich auf dem Boden. Am wichtigsten ist, seine Position so zu wählen, dass sie nicht bereits nach wenigen Minuten unbequem wird.

Wenn man drinnen meditiert, sollte man seinen Blick auf einen (Meditations-)Gegenstand (evtl. eine Art Altar) oder einfach auf den Boden oder eine Wand richten. Nun beginnt die eigentliche Meditation, ihr Ziel ist es, sich und seine Umgebung, frei von Gedanken wahrzunehmen. Das immer wieder Gedanken aufkommen ist normal, deswegen sollte man sich darüber nicht ärgern, sondern diese einfach wieder loslassen und versuchen, die Phasen zwischen aufkommenden Gedanken möglichst lang zu halten. Eine Möglichkeit sich das zu erleichtern, ist es bewusst zu Atmen und seine Wahrnehmung auf das Ein- und Ausatmen zu richten.


Gehmeditation - Achtsames Gehen


Gehmeditation (Achtsames Gehen) wird wie der Name schon sagt, beim Gehen ausgeübt. Man verlagert dabei seine Wahrnehmung auf die Füße und nimmt bewusst die Schritte und die Berührung des Bodens wahr. Eine andere Variante ist (wie bei der Sitzmeditation beschrieben), seine Wahrnehmung auf die Atmung zu richten. Man sollte dabei nicht zu schnell zu schnell zu gehen und achtsam einen Fuß vor den anderen zu setzen. Eine empfohlene Handhaltung dabei ist, die Hände vor dem Bauch locker übereinander zu legen, aber man kann da individuell variieren.

Gehmeditation lässt sich auch in der Wohnung ausüben, z.B. indem man in einem Flur oder Zimmer auf und ab geht, aber in der freien Natur, wie einem Wald oder Park, ist es natürlich schöner. Wie bei der Sitzmeditation ist auch hier das Ziel, seine Gedanken loszulassen und eins mit seiner Wahrnehmung und dem Moment zu werden.


Tipps


Besser als sich auf eine Meditationstechnik zu fixieren, ist sie zu kombinieren oder auszuprobieren, welche einem am ehesten liegt. Am Anfang ist es ausreichend, erstmal mit fünf Minuten zu beginnen und die Dauer erst dann zu verlängern. 20 bis 40 Minuten ist eine häufig gewählte Länge für Meditationen, aber auch das kann man selbstverständlich individuell handhaben und muss diese Vorgabe nicht einhalten.




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