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Buddhismus

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Grundlagen des Buddhismus


Einführung in die Grundlagen des Buddhismus. Wer war Buddha und was sind die Lehren des Buddhismus?

Buddhismus ist mit ca. 400 Millionen Anhängern eine der großen Weltreligionen. Der Buddhismus ist begründet auf den Lehren des Buddha (übersetzt Erwachter), welcher laut Überlieferung einem Adelsgeschlecht des nordindischen Volks der Shakya enstammte und den Namen Siddhartha Gautama hatte. Aufgrund verschiedener Arten der Berechnung, herrscht keine eindeutige Klarheit wann er gelebt hat. Über sein Todesjahr gibt es deswegen verschiedene Angaben, 544 oder 543 v. Chr. und zwischen 486 und 477 v. Chr.

Buddhismus basiert nicht auf dem Glauben an Gott/Götter, in dieser Hinsicht gibt sich der Buddhismus ignostisch. Das heißt, es werden keine konkreten Aussagen über Götter und deren Eigenschaften/Fähigkeiten gemacht. Laut Buddhas Lehre ist es wichtiger, nach den richtigen Werten zu leben, als sich durch Religionsangehörigkeit zu definieren. Zum Buddhismus gehört zwar trotzdem auch der Glaube an Reinkarnation (Wiedergeburt) und ein Bewusstsein welches nicht körpergebunden ist. Aber die Werte die er vermittelt, sollen/können auch ohne den Glauben daran, Grundlage für eine positive, auf Achtsamkeit und Mitgefühl basierende Lebensphilosophie sein.

Weil die Werte die im Buddhismus vermittelt werden, ebenso wie die Lehre der Achtsamkeit und Meditation, religionsunabhängig sind, findet er auch Interesse bei Angehörigen andere Religionen oder nichtreligiöser Wetanschauungen, die diese Aspekte als bereichernd ansehen.


Zu den Kernlehren des Buddhismus gehören die 4 edlen Wahrheiten, der 8-fache Pfad und die 5 Gebote.

Die vier edlen Wahrheiten:
1. Es gibt Leiden, welches bedingt ist durch Anhaften an (falsche) Vorstellungen und Ziele
2. Leiden hat Ursachen, die auf Begehren und Unwissen gründen
3. Das Wissen um Gründe und Aufhebung des Leidens

4. Der achtfache Pfad als Weg das Leiden zu beenden

Der achtfache Pfad:
1. Rechte Anschauung und Erkenntnis
2. Rechte Absicht und Denken
3. Rechte Rede
4. Rechte Tat und Handlung
5. Rechter Lebenserwerb und Unterhalt
6. Rechtes Streben und Anstrengung
7. Rechte Achtsamkeit und Bewusstheit
8. Rechte Sammlung, Konzentration und Versenkung (auch) durch Mediation

Die fünf Gebote:
1. Töte keine fühlenden Lebewesen
2. Stehle nichts und nehme nur das an, was dir freiwillig gegeben wird
3. Sprich nicht die Unwahrheit und sei ehrlich
4. Sei achtsam im Umgang mit berauschenden Mitteln und Getränken
5. Führe keine schadhaften (sexuellen) Beziehungen

Die Einhaltung dieser Regeln soll zu einem dem Karma (Summierung und Konsequenzen aller Taten und geplanter Handlungen) förderlichen Lebensweg, dem Verlassen des Samsara (Kreislauf der Wiedergeburten und des Leidens) und dem Eingang ins Nirwana (körperlose von Ichbezogenheit gelöste Daseinsform) beitragen.




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