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ASRock ION 330

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23. Dezember 2009

Erfahrungsbericht ASRock ION 330

Nachdem sich ASRocks Mini-PC zwei Wochen in meinem Besitzt befindet, ist es an der Zeit für einen kleinen Erfahrungsbericht. Mein erster Eindruck, als ich das bestellte Gerät nach dem Auspacken in den Händen hielt, war schonmal positiv. Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig und bietet keinerlei Anlass zur Kritik. Auch wirkt der ION 330 mit seiner glänzenden Klavierlack-Lackierung und dem schlichten ein wenig appleartigen Design sehr stylisch. Neben dem Nettop und dem Netzteil incl. Kabel findet sich allerdings nicht sehr viel im Karton, lediglich ein HDMI-DVI-Adapter, ein Anti-Rutschpad und die Treiber-CD gehören zum zusätzlichen Lieferumfang. Mouse und Tastatur werden nicht mitgeliefert. Ein Betriebssystem ist nicht installiert, deswegen habe ich Windows 7 Home Premium dazugeordert und eine Linux-Zeitschrift mit einer Fedora 12 Beta DVD gekauft.

Da die erforderliche Software je bereitstand, habe ich natürlich nicht lange gewartet und mit Anschliessen und Installation begonnen. Die Installation von Windows 7 verlief erwartungsgemäß problemlos, habe dann noch die nVidia Treiber von CD installiert und das Betreibssystem lief schnell und stabil. Nach Aufspielen diverser Programme sollte Fedora 12 als zweites Betriebssystem installiert werden. Die von DVD lauffähige Live-Version lief ebenfalls ohne Probleme, das Gleiche gilt auch für die Installation. Die angeschlossene Hardware wie D-Link Wlan-Stick, Mousepad mit USB-Hub sowie der angeschlossene Monitor und die schnurlose Mouse und Tastatur, wurden unter Fedora ebenso erkannt und automatisch installiert wie unter Windows.

Laut Herstellern sollen Nettops mit nVidia ION Grafik und Intel Atom Dualcore, trotz nur 2 x 1,6 Ghz auch für Spiele ausreichend Leistung bieten. Na dann schaun wir mal ;) Zum Testen der Spieletauglichkeit, habe ich Borderlands, Left 4 Dead 2, Serious Sam HD und Trackmania Nations forever auf der Festplatte installiert. Den Anfang machen Borderlands und L4D2, das Resultat war bei beiden Spielen das gleiche. Die automatischen Voreinstellungen waren sehr niedrig und stellen sich ohne Overclocking als angemessen heraus. Bei 960x600 Pixeln und niedrigen Qualitätseinstellungen waren die Games noch spielbar, darüber fing es arg an zu ruckeln. Bei Borderlands war die Spielbarkeit zwar bei auch bei 1024x768 noch gegeben, aber schon recht grenzlastig. Besser sah es bei Serious sam HD und Trackmania Nation forever aus, da lief auch bei 1440x900 und hohen Details noch alles recht flüssig. Dank des integriertem Overclocking, hat man zusätzlich die Möglichkeit die Taktfrequenz der CPU auf bis zu 2 x 2,1 Ghz zu erhöhen und die Spieleleistung so deutlich zu verbessern. Mit maximaler Taktung lassen sich Borderlands und Serious Sam HD mit 1280x720 bis 1280x800 bei niedriger Filterung und mittleren Details noch flüssig spielen. Bei den beiden anderen Testspielen waren dann sogar 1680x1050 Pixel mit hoher Detailstufe möglich! Hier würde ich aber empfehlen diese Einstellungen beim Hochfahren im Setup zu machen, da die Softwarelösung zu System-Instabilität und bei Taktung über 1,9 Ghz auch zu Abstürzen führt, während Voreinstellung beim Rechnerstart keine Probleme verursacht. Den für mich sehr guten Gesamteindruck schmällert die das allerdings nicht, da mir diese auch im Startmenü komfortabel bedienbare Lösung persönlich besser gefällt, als dafür eine zusätzliche Software im Hintergrund laufen zu lassen. Wer meinte Intel Atom System wären nicht zum Spielen geeignet wird hier eines Besseren belehrt, besonderes dann wenn die Möglichkeit zur Übertaktung genutzt wird.

Aber auch sonst ist die Performance deutlich besser als auf Plattformen mit Single-Core Atom-CPU. Gelegentlich kommt es zwar vor, dass das Scrollen grosser Internetseiten bei normaler Taktung etwas langsam läuft, aber Hänger wie beispielsweise auf Netbooks mit N270 Prozessor gab es nicht. Ein vieldiskutiertes Thema ist die Geräuschentwicklung des ASRock ION Nettops, einige Benutzer schreiben der Lüfter wäre nahezu lautlos, andere empfinden ihn als so laut, dass sie den Rechner deswegen zurückgesendet haben. Mein Eindruck bewegt sich irgendwo dazwischen. Das Surren das Lüfters ist zwar deutlich wahrnehmbar, ich empfinde es aber noch als leise und nicht störend.


Asrock ION 330 Front

Technische Daten:

Gehäuse: HTPC Gehäuse (2.5L), Netzteil Leistung: 65 Watt
Prozessor: Intel Atom 330 (2x 1,6 GHz, 2x 512 KB L2 Cache, 533 MHz FSB)
Arbeitsspeicher: 2 GB SDRAM-DDR2 (800 MHz) maximal erweiterbar auf 4 GB, 2 DIMM Slots belegt mit 2 x 1 GB
Festplatte: 320 GB, 2,5" SATA Festplatte
Mainboard: Chipsatz: NVIDIA ION graphics processor
Grafik: ION Grafikprozessor (HDMI, VGA, DVI-Adapter)
Laufwerk: DVD Super Multi Brenner (Slim type)
Schnittstellen: 6x USB 2.0, 1x RJ-45, 1x HDMI, 1x VGA, 1x Line-In, 1x Line-Out, 1x Mikrofon, 1x Digital-Out (optisch) S/PDIF
Kommunikation: 100/1000 MBit/s Gigabit Ethernet LAN
Sound: HD Audio 5.1 channel
Besonderheiten: Powertaster mit LED, Energy Star 5.0, ASRock OC Tuner, ASRock Instant Boot, 50-mm-Lüfter in der Rückseite
Abmessungen (B x H x T): 195 mm x 70 mm x 186 mm
Gewicht: 1,6 kg


ASRock ION 330 Rückseite




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