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Aktion Familien gegen Killerspiele

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18. Oktober 2009

Aktion "Familien gegen Killerspiele"

Am Samstag, den 17. Oktober 2009, fand in Stuttgart die vom "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" geführte "Killerspiel"-Vernichtung statt. Bei dieser Aktion wurde dazu aufgerufen, gewalttätige Videospiele in einen Container zu werfen. Wer sich daran beteiligte hatte ausserdem die Möglichkeit sich ein Los zu nehmen und konnte ein Fußball-Trikot gewinnen. Trotz dem Gewinnspiel fand die Aktion nur knapp über zwanzig Anhänger.

Letzendlich landeten gerade mal zwei Dutzend Spiele im Container, darunter aber auch undefinierbare Pappschachteln. Die weggeworfenen Games waren unter anderem GTA: San Andreas und Counterstrike.
Wie in Youtube-Videos zu sehen ist, wurde das Wegwerfen der Spiele teilweise für die Kamera gestellt und laufend wiederholt. Laut Aussagen verschiedener Leute die vor Ort waren, schien aber auch die Anzahl von zwei Dutzend weggeworfenen Spielen nicht wirklich erreicht worden zu sein und der Container blieb bis zum Ende der Veranstaltung gähnend leer. Damit es überhaupt was zu fotografieren gibt, hat die Presse wegzuwerfende Spiele zum Teil selbst mitgebracht. Auch wurden Kamaraleute gesehen, die Jugendlichen Spiele gegeben haben um aufzunehmen wie diese in den Container geworfen wurden. Ein paar hundert Meter weiter, veranstalteten Verbotsgegner eine Gegen-Demonstration.
Quelle: SWR

Meine Meinung: Es wird oft damit argumentiert, dass Ego-Shooter die Hemmschwelle zur Gewalt senken würden, wenn man aber im Internet recherchiert, findet man zwar Studien die das belegen sollen, dies aber nicht tun. Teilweise stösst man auch auf widersprüchliche Ergebnisse, z.B. das bei Versuchen gerade die Spieler die vor dem Spielen bereits angespannt geswesen sind, nach dem Spielen ruhiger und entspannter waren. Auch wenn einige Amokläufer sogenannte "Killerspiele" gespielt haben, sollte man es sich nicht so einfach machen irgendeine Gemeinsamkeit gleich als Ursache darzustellen. Die Behauptung Ego-Shooter würden Gewalt fördern, ist lediglich eine Meinung unter vielen anderen, deswegen sollte sowas nicht als Grundlage für Verbote herangezogen werden oder die Diskriminierung von Spielern begründen.




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Familien gegen Killerspiele

Datum: 09. Mär 2010 18:17:35

Name: Bitsurfer

Kommentar: Ein Verständigungsproblem zwischen Shootergegnern und Shooterspielern ist glaube ich, dass die Gegner dieser Spiele meinen, die Spieler wären gegen Verbote weil ihnen ihre Begründungen egal sind. Aber das stimmt nicht, sie sehen andere Ursachen für solche Amokläufe und wollen nicht, dass die Hetzjagd auf Spiele und Spieler davon ablenkt. Womit man auch bei einem anderen Thema wäre, der Diskriminierung von Spielern!

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